Diese Seite drucken
Therapie und Behandlung

Umfassendes Behandlungsspektrum und ganzheitliche Verfahren

Die Behandlung in unserer Klinik umfasst alle wissenschaftlich anerkannten Verfahren. Ein Schwerpunkt der Therapie liegt in nachhaltigen „lernenden“ Verfahren die auf einen verbesserte Eigenbeeinflussung chronischer Schmerzen abzielt. Beispielsweise hilft bei einer schmerzhaften Berührungsempfindlichkeit aufgrund von Nervenschäden oft eine langsam desensibilisierende („abstumpfende“) (Eigen-) Behandlung besser als die rein passiv-medikamentöse Behandlung.

Unser Behandlungsspektrum umfasst unter anderem:

  • Medikamentöse Verfahren / Einstellung
  • Psychologische Verfahren (Psychologische Schmerztherapie, Progressive Muskelrelaxation (PMR), autogenes Training)
  • Das gesamte Spektrum der Physiotherapie
  • Elektrotherapie / TENS
  • Ergotherapie mit insbesondere computergestützen und neurorehabilitativen Verfahren
  • Spiegeltherapie
  • Biofeedbacktherapie
  • Nichtmedikamentöse Verfahren
  • Bei Bedarf invasive Maßnahmen, insbesondere Sympathicusblockaden
  • Bei Bedarf Periphere (PNS) und epidurale Nervenstimulationen (SCS)


Ambulante Behandlung

Eine ambulante Behandlung ist oft sinnvoll, wenn es sich um umschriebene Fragestellungen wie z.B. eine Medikamenteneinstellung ohne besondere Vorerkrankungen oder regelmäßige Beurteilungen unter laufender medikamentöser, physiotherapeutischer oder ergotherapeutischer Behandlung handelt. Üblicherweise sind anfänglich engermaschige (wöchentliche oder zweiwöchentliche) Termine nötig, die bei längerem Therapiebedarf im Verlauf dann meistens auf z.B. quartalsweise Vorstellungen reduziert werden können.

Stationäre Behandlung
Eine stationäre Behandlung ist entweder bei mangelndem Fortschritt unter der ambulanten Behandlung oder dann angezeigt, wenn entweder eine komplexe interdisziplinäre Diagnostik erforderlich ist oder die interdiziplinäre Behandlung („Multimodale Behandlung“) wesentlich von der engmaschigen Abstimmung aller beteiligten Disziplinen abhängt. Auch wenn bestimmte, ambulant nicht verfügbare Therapieeinrichtungen genutzt werden sollen, wesentliche Riskofaktoren, z.B. Vorerkrankungen bei einer Medikamenteneinstellung vorliegen  oder bei bestimmten Behandlungen wie einem Medikamentenentzug, ist eine stationäre Behandlung sinnvoll.

Das Ziel einer stationären Behandlung und unsere Philosophie ist dabei nicht eine „Spritzenkur“ zur kurzzeitigen Schmerzfreiheit, sondern immer die Berücksichtigung aller, auch psychischer Einflussfaktoren und die Grundsteinlegung für eine spätere ambulante oder sogar eigenständige Weiterführung der Therapie.

Stand:  1. September 2011